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Freibeuter der Fast-Food-Szene


Foto: (c) Rauer - fotolia.com

Mozartstraße, Winterhude. Mitten im feinen Komponistenviertel liegen die „Curry-Pirates“ vor Anker. Und ganz nach Piratenmanier wird hier Klartext gesprochen: „Wurst und gut“ ist das Motto dieses besonderen Imbisses.

Doch die gastronomischen Freibeuter sind alles andere als grobschlächtig, – denn hier gibt es nicht nur die wohl edelste und teuerste Bratwurst Deutschlands (20 Euro, aus Kalbsfilet, Trüffel und Gänseleber…)! Hier ist eine Currywurst mit Trockenfrüchten Standard, und wöchentlich werden neue Wurstkreationen angeboten. Sogar Rezepte nach den Wünschen der Gäste!

Ihre Kaperfahrt richten die Curry-Pirates somit vor allem gegen das Einerlei der Fastfood-Szene. Hochwertige Zutaten in nicht alltäglicher Kombination sollen den Snack für zwischendurch zum Geschmackserlebnis machen. Seinen Background als Gourmet-Koch kann der Macher der Curry Pirates nicht verbergen: Michael Weißenbruch entwickelte sein Konzept auf nächtlichen Streifzügen in Hamburger Imbissen und kam zu dem Schluß: „Das kann ich auch. Nur besser!“

Nun lassen die Curry-Piraten ihrer Kreativität freien Lauf, wenn es um die Rezepturen der Wurst und die Wahl und Zubereitung der Beilagen geht. Da wird, wie bei Wurstkennern üblich, hauchfein zwischen Chorizo, Salsiccia und Mergez unterschieden. Da wird „cross-country“ das Ochsenfleischbrät aus deutschen Landen mit japanischer Wasabisauce kombiniert. Selbst die „normale Currywurst“ hat’s in sich: Getrocknete Aprikosen geben dem Snack erst Biss und Geschmack.

Selbst schmecken lohnt sich! Und keine Angst: Die Curry-Piraten sind im Alltag sehr nette Zeitgenossen…

Veröffentlicht am 2. Dezember 2015 in