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Alsterschwäne läuten den Frühling ein


Hamburger Schwanenwesen

Die Alsterschwäne im Boots-Taxi. Foto: Hamburger Schwanenwesen.

Die Alsterschwäne im Boots-Taxi. Foto: Hamburger Schwanenwesen.

Ein sicheres Zeichen für den Frühling in Hamburg ist der Einzug der Alsterschwäne auf den Binnensee der City. Jetzt war es wieder soweit: Die eleganten Tiere, die im Eppendorfer Mühlenteich überwintern, werden per Boot in ihr angestammtes Revier gebracht. „Schwanenvater“ Olaf Nieß entläßt seine Ziehkinder am 15. März an der Krugkoppelbrücke in die Freiheit. Von dort suchen die Schwäne längs der Alster und der angrenzenden Kanäle ihre Brutplätze auf.

Die Alsterschwäne gelten als „lebendes Wahrzeichen“ der Stadt. Ihre Pflege hat eine lange Tradition, die bis in die frühe Neuzeit zurückgeht: Dokumente aus dem Jahre 1591 belegen, dass eine lokale Mühle Hafer, Gerste und anderes Getreide für die Tiere bereitgestellte. Bezahlt wurde der Müller von der Stadt.

Besucher in Hamburg lassen sich gerne von dem weißen Federvieh bezaubern und wollen ihm möglichst nahe kommen. Das geht am besten mit ein paar Stückchen mitgebrachtem Brot! Gegen das Füttern des Wasserwilds hat das „Hamburger Schwanenwesen“ grundsätzlich nichts einzuwenden, wenn ein paar Regeln dazu beachtet werden:

  • Füttern Sie nur so viel wie die Tiere vor Ort sofort aufnehmen können. Es darf kein Brot auf dem Wasser oder an der Böschung verbleiben.
  • Nehmen Sie nur Brot das auch für den menschlichen Verzehr geeignet ist.
  • Füttern Sie nur in geringen Mengen.
  • Entsorgen Sie Ihren Verpackungsmüll nicht in den öffentlichen Grünanlagen oder Gewässern.

Die stolzen Schwäne auf der Alster haben ihre eigene => Homepage, wo es mehr Infos über das Hamburger Schwanenwesen gibt.

Veröffentlicht am 15. März 2016 in